Mikrobiologie

Mikrobiologie in Lebensmitteln

Mikrobiologische und insbesondere pathogene Keime sind ein seit langem bekanntes Problem in Lebensmitteln, da sie in Folge von Kontakt oder Aufnahme eine Gefährdung für den Menschen bedeuten können. Daher sind insbesondere die pathogenen Keime in gesetzlichen Bestimmungen erfasst, und unterliegen der Kontrolle.

Methoden

Fast alle der hier angebotenen Verfahren haben eine AOAC Validierung.
Die Simplate Keimzahlbestimmungsverfahren erlauben durch Einsatz der speziellen BDT Technolgie die schnelle und spezifische Keimzahlbestimmung in verschiedenen Probenmaterialien. Nach Vermischen von Probe mit speziellem Nährmedium wird die Lösung auf Simplate Platten gegossen und inkubiert. Das Ergebnis wird nach der Inkubation visuell durch Abzählen der verfärbten Testflächen ermittelt.
Pathogene Keime werden mit immunologischen und molekularbiologischen Techniken nachgewiesen.
Zu den immunologischen Nachweisverfahren gehören 1-2 Immundiffusionstests und die VIP Gold Lateral-Flow Streifentests mit visueller Ergebnisauswertung (siehe auch NEWS).
Auf Probenserien ausgelegt sind die Assurance Mikrotiterplatten-ELISA Verfahren mit visueller oder photometrischer Auswertung.
Neu ist der Pathogen-Nachweis über die GDS Realtime PCR, die technologisch bedingt mit geringen Keimdichten auskommt und früher zuverlässige Ergebnisse liefert.

Parameter

Die Simplate Technik erlaubt die Prüfung auf Gesamtkeimzahl, Hefen/Schimmel, Campylobacter, Coliforme/E.Coli und Enterobacteriaceae.
An pathogenen Keimen können über die Assurance und GDS Methoden Salmonellen, Listerien, Campylobacter und EHEC bestimmt werden

NEWS: Neuer PCR Screening Nachweis von EHEC Serotypen inkl. O104:H4

Bislang sind ca. 250 verschiedene Serotypen von Shigatoxin- (Verotoxin-) bildenden E. coli Keimen - sogenannte STEC (synonym VTEC) - beschrieben, von denen nicht alle pathogen sind.
In der Vergangenheit zählten EHEC O157:H7, O26, O111, O102, O121, O145 und O45 zu den wichtigsten pathogenen STEC Vertretern, zu denen wir auch Nachweisverfahren anbieten.
Für weniger verbreitete STEC wie aktuell den O104 sind noch keine kommerziellen Testverfahren für den spezifischen Nachweis verfügbar.
Allerdings erlaubt jetzt schon der neue Assurance GDS Shigatoxin Kit in der Screening Variante den einfachen Nachweis aller STEC/VTEC Keime, die das stx1-Gen und/oder stx2-Gen enthalten, womit auch O104 sicher detektiert wird.
Weitere Details finden Sie zum Download in diesem Info-Flyer (PDF, 80kB).
Gerne informieren wir Sie im Detail über das GDS System, den neuen TOP STEC Kit oder die Screening-Verfahren (eae-Gen oder stx1/stx2-Gene) und beantworten Ihre Fragen zu der Thematik.